8 Tipps für den Umgang mit Instagram

Instagram ist ein Netzwerk, indem es dem Nutzer ermöglicht wird verschiedenste Bilder zu posten und zu versenden.

Hier nun 8 Tipps für einen angemessenen Umgang dieser App:

  1. Verwende ein sicheres Passwort. (Ein Passwort aus min. 8 Zeichen und möglichst aus Buchstaben und Ziffern.) Du kannst dein Passwort auch auf der Seite https://checkdeinpasswort.de/ überprüfen.
  2. Lad keine unangemessenen Bilder hoch.
  3. „Erst denken dann posten“.
  4. Lade keine Bilder von anderen hoch ohne sie vorher um Erlaubnis gefragt zu haben.
  5. Nicht alle Bilder auf Instagram spiegeln das wirkliche Leben wieder. Viele sind stark bearbeitet, glaube nicht allem was du siehst.
  6. Privatisiere dein Konto, um selbst entscheiden zu können, wer deine Bilder sehen kann
  7. Verbreite keine Hate-Kommentare.
  8. Es gibt viele Fake-Profile aus Instagram. Achte auf die Echtheit des betroffenen Profils.

Ein wunderbaren Umgang wünscht euch der Harri ^^

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Facebook Privacy Crashkurs – Kann man der Datenkrake noch entfliehen?

Facebook ist DER Riese unter den Sozialen Netzwerken. Jeder dritte Deutsche besitzt mindestens ein Konto in Mark Zuckerbergs Monster. Posten, Teilen, Kommentieren und Liken ist der Alltag in Facebook, das macht einfach jeder. Aber dass man große Spuren hinterlässt und Marketingkampangnen gezielt unsere Daten nutzen, ist vielen Internetusern gar nicht bewusst.

Laut Datenrichtlinie sammelt Facebook „Inhalte und sonstige Informationen, die du bereitstellst, wenn du [deren] Dienste nutzt“. Also jedes Like, jedes Anklicken jeglicher Seiten auf Facebook, selbst der Standort, wo wir uns befinden, wird in Facebooks Servern gespeichert. Die Frage ist, wieso Facebook diese Daten sammelt. Sich auf Facebook anzumelden und mit Facebook zu kommunzieren ist kostenlos, deshalb muss Facebook sich mit anderen Mitteln finanzieren: mit WERBUNG!

Allein 2015 machte Facebook 14 Milliarden US-Dollar Gewinn – Nur durch Werbung. Dadurch mag es Tante Facebook nicht so gern, wenn man versucht, anonymer darin zu surfen, weil personalisierte Werbung mehr Einnahmen für die Werbeindustrie bringt und indirekt auch Facebook. Allein deshalb ist komplette Anonymität in Facebook unmöglich. Facebook versucht auf jegliche Weise, den Nutzer zu zwingen, seine Daten preiszugeben und das schon von Anfang an. Wenn man sich bei Facebook anmeldet, wird man sofort aufgefordert, mithilfe den E-Mail Adressen, nach Kontakten zu suchen. Jedoch empfehle ich, das NICHT zu tun, denn dadurch verschafft sich Facebook Zugang zu unseren E-Mail Adressen.

Zudem ist das Auffinden der Kontakte durch die E-Mail Adresse gar nicht nötig, da man in der Suchleiste nach seinen Freunden suchen kann. Zudem sollte man weitere Angaben vermeiden, wie z.B. der Wohnort oder der aktuelle Beruf. Ich schätze mal, dass die Freunde wissen wo man wohnt und was man tut ;). Spaß Beiseite, Preisgeben von Informationen ist sogar gefährlicher als man denkt. Kriminelle sind in der Lage nur durch banale Informationen, wie einem Verein, den man regelmäßig besucht und seine Hobbys herauszufinden, wo sich der Benutzer wann befindet, ob er allein unterwegs ist und so weiter. Das sollte man niemals unterschätzen, deshalb immer vorsichtig mit den Daten umgehen!

Nun seid ihr schon auf Facebook angemeldet, und seid fahrlässig mit euren Daten umgegangen? :O Das ist kein Problem, denn es gibt noch ein paar Tipps und Tricks wie man Facebook das Handwerk legen kann!

 

 

Wer kann meine Inhalte sehen?

 

Es lohnt sich, in den Einstellungen von Facebook zu schauen, auch wenn der erste Blick abschreckt. Die Einstellungen (siehe Bild 1) sind relativ gut versteckt. Zuerst Klickt man auf das Dreieck rechts oben und wählt „Einstellungen“.

Facebook1
Bild 1

Nun sehen wir uns besonders die Privatsphäreeinstellungen an (siehe Bild 2).

Facebook 2
Bild 2

 

Es ist wichtig, besonders hier sich die Einstellungen anzusehen: Nicht jeder möchte, dass Leute aus Fernsehen, Kriminelle und andere Dritte seine Beiträge sehen können. Hier kann man beliebig einstellen, wer die Beiträge sehen und wer nach einem suchen kann. Es ist auch möglich benutzerdefinierte Einstellungen durchzuführen, wenn man möchte, dass nur eine bestimmte Gruppe von Menschen die Beiträge sehen können, welches auch empfehlenswerter ist, denn nicht jeder sollte einen Beitrag sehen, wo man freizügig mit einer Flasche in der Hand zu sehen ist ;).

 

Wer kann mich markieren?

 

Manche nervt es, wenn man in einem Foto markiert wird, auch wenn man das nicht will. Das kann auch bei Cybermobbing der Fall sein, wenn das Opfer in einem Foto markiert wird, das sexuellen Inhalt oder anderes Verwerfliches enthält! Oder wenn ein Shitstorm in der Chronik vorliegt, wenn Tausende User Vorwürfe gegen Einen schreiben, die nicht einmal wahr sein müssen. Aber gut, dass man das kontrollieren kann, man muss nur in den Einstellungen schauen! (siehe Bild 3)

 

Facebook3
Bild 3

 

Grundsätzlich ist es besser, wenn nur Vertraute in der Chronik schreiben und einen markieren, um das Risiko zu vermeiden, ungewollte Kommentare in der Chronik zu bekommen oder ungewollt auf Bildern markiert zu werden. Zudem sollte man einstellen, dass man vorher gefragt wird wenn in der Chronik geschrieben oder wenn man markiert wird. Einfach die Überprüfung auf „Ein“ stellen.

 

 

Wie kann ich Leute und/oder Anwendungen blockieren?

 

Wenn es Zoff gibt und man bestimmte Personen auf Facebook nicht mehr sehen möchte, ist blockieren angesagt. Es ist aber auch möglich „heimlich“ zu blockieren, also einen Freund zu „entfreunden“, ohne dass er etwas davon merkt. (siehe Bild 4)

Facebook 4
Bild 4

 

 

Die „Eingeschränkte Liste“ dient dazu, Leuten, mit denen man auf Facebook befreundet ist, inoffiziell zu „entfreunden“. D. h. sie können nur die öffentlich gestellten Beiträge lesen, außer sie sind eindeutig miteinbezogen. Das kann helfen, wenn man mit z.B. dem Chef oder dem Lehrer auf Facebook befreundet ist und die persönlichen Beiträge nicht mit ihm teilhaben möchte. Man kann außerdem auch Apps und Seiten blockieren, wenn man das möchte.

 

 

Kann man die nervigen Benachrichtungen von Facebook abbestellen?!

 

Jeder Facebook User kennt das, wenn Facebook einen mit Mails zuspammen, dass Freunde eine Seite gelikt haben, oder dass man zu wenige Freunde hat. Das kann sehr nerven und es gibt zum Glück eine Möglichkeit diesem Teufelswerk ein Ende zu setzen. Wieder auf die Einstellungen gehen! (siehe Bild 5)

 

Facebook 5
Bild 5
Um diese Benachrichtigungen abzubestellen, muss man nur auf „E-Mail Adresse“ gehen,
Nur Benachrichtigungen zu deinem Konto, deiner Sicherheit und Privatsphäre“ klicken und schlussendlich „Deaktivieren“ drücken. Puuh. Endlich!

 

 

Wie kann ich die Manipulation verhindern?

 

Die ganze Werbung, die gezielt Benutzer zum Kauf bestimmter Dinge verführt, kann man vermindern. Um ehrlich zu sein, hatte ich es bei der ganzen Recherchearbeit eher für einen Witz gehalten, dass Facebook es zulässt, die personalisierte Werbung auszuschalten. Aber seit Januar 2016 wurde ein neues Datenschutzegesetz verkündet, worin sich auch Facebook halten muss. Wieder sind die Einstellungen gefragt (siehe Bild 6)

 

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Bild 6
Aber wer da sich denkt, dass Facebook endlich die Hände gebunden sind, der irrt sich. Werbung wird so oder so auftauchen. Aber man hat nun deutlich die Manipulation vermindert. Wichtig ist aber, dass Facebook dann zur Webseite http://www.aboutads.info/choices/ führt (Bild 7). Keine Angst, auch wenn es Englisch ist. Einfach nur unten links „Choose all Companies“ drücken und das wars. Hiermit wurde dann alle personilisierte Werbung weitesgehend gelöscht. Aber man wird immer eine Spur hinterlassen…
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Bild 7

 

 

Fazit

 

Man sieht, wie Facebook unsere Daten verspeist und verspeist. Aber um Facebook zu nutzen muss man es zulassen, dass unsere Daten in Clouds und in Servern gespeichert werden. Privatsphäre ist heutzutage ein größeres Thema als vor 5 Jahren, man ist sich dessen bewusst und die EU versucht Richtlinien zu setzen, damit der Verbraucher geschützt wird. Zudem müssen besonders junge Facebook-Nutzer sich darüber Gedanken machen, sich vor Kriminelle in Facebook zu schützen. Es ist möglich, dass man ein gewisses Mitspracherecht hat, was mit seinen Daten passiert. Alternativen wären Twitter, Instagram und co. Aber dennoch ist man sich nie sicher. Heutzutage kommt man ohne Soziale Netzweke nur schlecht zurecht, die globaliserte Welt rückt noch mehr zusammen. Kommunikation findet nicht mehr in einem Park, sonderm am PC statt. Die Welt wandelt und wir müssen unsere Werte zurechterhalten.

 

Was meint ihr? Wieso sollten Dritte unsere Daten nicht sammeln? Habt ihr selber Tipps? Schreibt es drunter in den Kommentaren!